Verlorenes Wissen der Täler – Der alte irre Ubb

Lore

Dieses friedliche, verborgene Tal, auch bekannt als Tal des großen Flusses, ist die Heimat von Grimbeorn und seiner Sippe, den Beorningern. Es liegt östlich des Carrock und dem großen Fluss Anduin und westlich des Düsterwaldes.

Es heißt, dass die Hobbits ihre Abstammung bis in diese Täler zurückverfolgen. Auch die Menschen, die angeblich von den Edain aus dem Ersten Zeitalter abstammen, waren ursprünglich hier zu Hause. Im Laufe der Zeit wurde die Gegend überfüllt und ein großer Schatten legte sich über den Wald, welcher einst der Große Grünwald genannt wurde. Allmählich verwandelte sich dieser daraufhin zum Düsterwald, wie er heute genannt wird. Dies trug zum Massenexodus der Menschen bei, die diese Täler ihr Zuhause nannten. Während die Hobbits nach Westen reisten, zogen die Menschen nach Norden, was dazu führte, dass das Tal im Laufe der Zeit immer gefährlicher wurde.


Birkenrinde-Seiten sind überall in den Tälern des Anduin verstreut. Ihr solltet die Seiten einsammeln, um das Lied zu vervollständigen.

Karte

  • Seite 1 [0.7N, 60.6W] westlich von Scharrers Schlupfwinkel
  • Seite 2 [1.7S, 60.5W] innerhalb des Unterschlupfs Tûn Melen, im ziemlich letzten Raum
  • Seite 3 [12.0N, 63.4W] beim Bilwiss-Tor
  • Seite 4 [7.0N, 55.9W] innerhalb der Höhle Kummerquell
  • Seite 5 [8.0N, 56.7W] entlang der alten Furt
  • Seite 6 [1.4S, 55.5W] Blómgard, nördlich des Stallmeisters
  • Seite 7 [4.8N, 54.6W] Hultvís, südlich der Händler
  • Seite 8 [4.8N, 54.1W] hinteres Hultvís, auf dem Pfad zu Ríkmars Haus
  • Seite 9 [5.3N, 57.1W] innerhalb Avabárg
  • Seite 10 [1.1S, 61.1W] innerhalb Tûn Melens, zweiter Höhleneingang!

Der komplette Text

Der irre alte Ubb

Ich sing Euch das Lied vom alten Ubb,
der seinen Bruder ertränkte als er noch ein Bub.
Ins schlammige Moor warf er die Gebeine,
stahl sein Silber und Gold und die Edelsteine.

Auf frischer Tat ertappten ihn sie,
worauf er Zeter und Mordio schrie.
Er quäkte und greinte, schluchzte und heulte,
und flüchtete dann vor der tobenden Meute.

Ins kalte Moor konnte er sich retten.
Dort labt er sich nun an Fröschen und fetten
Würmern und Kröten, zappelnden Maden.
Für ein Festmahl geht Ubb immer gerne baden.

Noch immer giert er nach zarten Bissen.
Er lauert im Farn, versteckt und gerissen,
auf Kälblein und Welpen, Zicklein und Fohlen,
doch am liebsten würd’ er sich Kindlein holen.

Im schwarzen Schatten, da glüht sein Blick.
Unersättlich wünscht er sich zurück!
Im Schilfrohr jammert er, hungrig und kalt,
oh schändlicher Ubb, irre und alt.

Bei heulendem Wind, im Schutze der Nacht,
kriecht er durchs Dunkel, leise und sacht.
Über Mauern und Dächer, Schindeln und Ziegel,
sucht er nach Fenstern mit offenem Riegel.

Mit flinken Fingern schlägt er schnell zu,
raubt Kindlein aus ihres Bettes Ruh‘.
Und wenn er sich leise von dannen macht,
schallt der Mütter Wehklage laut durch die Nacht.

Drum schließt Eure Fenster, verriegelt das Tor,
und dringt Euch sein Gemurmel ans Ohr,
so holt Laternen und Fackeln hervor,
und treibt ihn zurück ins feuchte Moor.

Irgendwo dort draußen, unter Wald oder Auen,
kriecht er noch auf geschundenen Klauen.
Dort, wo kein Lichtschein das Dunkel erhellt,
lauter Ubb, der Irre, vom Hunger gequält.

So bewacht Eure Mädchen und Eure Knaben,
und lasst sie sich nicht ins Moor hinauswagen.
Denn wenn es Nacht wird, finster und kalt,
kommt Ubb der Schleicher, irre und alt.

Belohnungen

5 Gúlmark, Ausgabe von ‘Verlorenes Wissen: Der alte irre Ubb’ (zum Nachlesen), ‘Verlorenes Wissen: Der alte irre Ubb’ Buch (Unterkunftsgegenstand, zum Anhören, männlicher und weiblicher Leser), 900 Ruf-Punkte beim ‘Wilden Volk’.

2 Kommentare

  1. Hallo Nadia,
    vielen Dank für den tollen Artikel und die Koordinaten!
    Eine kleine Korrektur: Die Seite 1 wird zwar in der Karte korrekt angezeigt aber die Koordinaten sind bei 0,7N 60,,6W , habe gerade eine Weile gesucht
    Viele Grüße

    1. Vielen Dank für dein Lob und die Korrektur! Ich hab die Koordinaten geändert. Wahrscheinlich hab ich mich da einfach vertippt/verguckt. 😉

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